

Du willst nicht nur Projekte anfangen, sondern sie fertig bekommen? Ohne dich von Perfektion, Overthinking und schwierigen Kunden oder dir selbst ausbremsen zu lassen. Der Mindset Guide bündelt die wichtigsten Themen zu Writing, Kreativität, Entscheidungen, Umgang mit Feedback, Kundenführung und persönlicher Haltung als Producer. Dein roter Faden für Projekte, die vorankommen, statt im Kopf oder auf der Festplatte steckenzubleiben.
Welche Faktoren spielen eine Rolle und welche Maßnahmen sind besonders effektiv?
Das Musik- und Medienbusiness ist nicht unfair.
Es ist egal.
Egal, wie viel Herzblut du reinsteckst.
Egal, wie gut du bist.
Egal, wie lange du schon dabei bist.
Es ist einer dieser Momente, die jeder kennt der Sonntags zufällig am ZDF Fernsehgarten vorbeizappt oder Samstag Abend in der ARD mit Schlager zugeballert wird.
Man denkt sich „Boarr, schlimmer kann es nicht werden“
Das ist keine Metapher. Keine Marketing-Floskel. Kein „LinkedIn-Geschwurbel“.
Das ist eine nüchterne Zustandsbeschreibung.
Drei Sekunden.
Danach bist du weg. Übersehen. Geskippt. Vergessen.
Menschen lesen keine Texte. Zumindest nicht so, wie wir es uns in Redaktionen, Marketingabteilungen, Agenturen oder Tonstudios immer noch romantisch vorstellen.
Kunden hören deine Produktion nicht neutral. Niemand tut das. Wir sind keine Messgeräte. Wir arbeiten mit Erwartungen, Vorannahmen, Stimmung, Kontext. Wenn Kunden innerlich damit rechnen, dass Version eins noch nicht perfekt sein kann, dann werden sie Fehler finden. Nicht, weil sie lügen oder dumm sind. Sondern weil ihr Gehirn darauf eingestellt ist.
Die meisten Produktionen scheitern nicht in der Postproduktion. Sie scheitern in dem Raum, in dem alle Angst haben, die Wahrheit zu sagen. Egal ob Musik, Podcast, Imagefilm, Werbespot oder Social Media Content. Und genau das kannst du ändern.
Wer jeden Auftrag annimmt, verliert Kontrolle, Fokus und am Ende Reputation. Ablehnung ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein strategisches Instrument. Studios und Producer, die selektiv arbeiten, sind produktiver, liefern bessere Ergebnisse und ziehen hochwertigere Kunden an. Studios, die reflexartig jeden Auftrag mitnehmen, stagnieren und rutschen in ein Hamsterrad aus Stress, Rabatten und mittelmäßigen Projekten.
Das Wissen des Dummen ist der Glaube. Ein unbequemer Satz. Provokant. Und gerade deshalb ein präziser Einstieg, um über den Zustand von Musik- und Medienproduktion im Jahr 2025 zu sprechen.
Du sitzt da. Vor deinem Laptop. Zwanzig Spuren offen, zig Plugins geladen, drei verschiedene Refrains in der Auswahl. Und was passiert? Nichts! Du drehst dich im Kreis. Tagelang. Wochenlang. Du nennst es Feintuning. Ich nenne es: kreative Selbstsabotage. Willkommen in der Hölle des modernen Musikmachens!
In der Wirtschaft nennt man es „kreative Zerstörung“. In der Musikbranche könnte man auch sagen: „Friss oder stirb.“ Der Begriff klingt paradox, wie kann Zerstörung kreativ sein? Doch genau darum geht es: Alte Systeme brechen zusammen, um Platz für neue zu machen. Und wer nicht mitzieht, wird vom Fortschritt gnadenlos überrollt. Das gilt für Unternehmen, Künstler, Technologien und auch für Denkweisen.
Zwischen Dauer-Notifications, doomscrolling und Content-Druck
Wenn ein System bei vorhersehbaren Abweichungen kollabiert, ist es nicht resilient. Wenn eine Gesellschaft jede Abweichung emotionalisiert, ist sie nicht souverän.
Hör auf, Ausreden zu suchen! Sei ehrlich: Willst du wirklich ein Sklave deines Smartphones bleiben? Oder hast du den Mut, dein Leben zurückzuerobern? Es ist deine Entscheidung. Aber sei dir sicher: Die Tech-Konzerne hoffen, dass du dich für die digitale Gefangenschaft entscheidest.
Es geht nicht darum, Social Media komplett zu verteufeln. Es kann ein Werkzeug sein, aber nur wenn wir es bewusst nutzen. Stell dir vor, du würdest nur einmal am Tag reinschauen, anstatt ständig zu scrollen. Stell dir vor, du würdest echte Momente genießen, ohne sie sofort online teilen zu müssen. Klingt ungewohnt? Vielleicht. Aber es könnte dein Leben verändern.

Owner, Producer, Sound Designer, Advisor
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